Keyboard Test – Die besten Modelle im Vergleich

Wilkommen auf keyboard-portal.de! Auf unserem Infoportal finden Sie alles Wissenswerte zum Thema, sowie den aktuellen Keyboard Test 2016 mit den besten Modellen im direkten Vergleich.

Es hat Tasten, es klingt vielfältig, und es passt nahezu überall hin. Bei so vielen Vorzügen wundert es nicht, dass sich schon Kinder ein Keyboard als Lerninstrument und Spielzeug wünschen. Aber die Technik von Keyboards erlaubt viel mehr als ein paar Übungsstücke. Alleinunterhalter können mit dem vielseitigen, elektronischen Tasteninstrument Menschen so unterhalten, als sei eine ganze Band im Raum oder auf dem Platz. Dieser Kaufratgeber erklärt Besonderheiten und Unterschiede zwischen den Modellen und geht auf die wichtigsten Auswahlkriterien ein.

Aktuelle Top-Modelle

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1 Yamaha PSR-S670 Keyboard dunkelgrau Yamaha PSR-S670
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2 Yamaha NP-V60 Keyboard schwarz Yamaha NP-V60
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3 Yamaha EZ-220 Digital Keyboard (61 anschlagdynamische Tasten mit Beleuchtung) inkl.Netzteil Yamaha EZ-220
€ 195,00 *

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4 Yamaha PSR-E453 Keyboard Yamaha PSR-E453
€ 289,00 *

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€ 212,00 *

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Keyboards im Vergleich

Dem optischen Aufbau nach ist ein Keyboard ein Klavier mit elektronischer Tonwiedergabe. Jedoch ist die technische Ausstattung völlig anders. Generell werden alle Tasteninstrumente als Keyboard bezeichnet, bei denen die Tonerzeugung und -verstärkung elektronisch oder digital, bei wenigen Modellen auch noch elektro-mechanisch, erfolgt. Dabei ist genau genommen ein Keyboard nur dasjenige elektronische Tasteninstrument mit 61 Tasten, die von einer Orgel-Klaviatur abgeleitet sind und mit einer Begleitautomatik.

Auch mit einem sehr ähnlich aufgebauten Vorläufer, dem Synthesizer, kann das Gerät nicht verglichen werden. Denn seine simulierten Instrumentenwiedergaben unterscheiden sich davon deutlich. Der Aufbau aller Keyboards ist in etwa gleich:

  • Leichtes Kunststoffgehäuse, auf einem Ständer aufsteckbar
  • Tastatur mit 49, 61, 76 oder 88 Tasten mit einer Tastenbreite von 16,5 cm pro Oktave
  • Bedienelemente für die Klangwiedergabe und -anpassung (Taster, Drehknöpfe, Schieberegler)
  • Display zur Anzeige der vorgenommenen Einstellungen (Segment-, LC- oder TFT-Anzeige)
  • Integrierte Lautsprecher (häufig batteriebetrieben)
  • Steckbuchsen für Netzanschluss, Audio, MIDI und (modellabhängig) Pedale und externe Verstärker
  • Laufwerke für CD, Diskette oder Speicherkarte
  • Begleitautomatik

Darüber hinaus haben manche Modelle eine Memory-Funktion, mit welcher aufgenommene Stücke wiedergegeben werden können.


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Geschichte des Keyboards

Die Geschichte lässt sich grundlegend mit dem Wunsch von Musikern in Verbindung bringen, Klavier an beliebigen Orten zu spielen. Wenn auch nur annähernd, so kann doch ein solcher Frühversuch dem Barock in Form eines Bauchladenspinetts zugeordnet werden. Später war Carl Leopold Rölling (1795) mit seiner Orphica, einem Umhänge-Klavier, schon sehr nahe an der mobilen Spielmöglichkeit mit gutem Klang.

Elektronische Tasteninstrument sind allerdings erst ab 1885 von Edward Norton Lorenz bekannt. Die Klangwiedergabe funktionierte elektromechanisch, als Gehäuse wurde Holz und für die Tastatur ein dem Klavier ähnliches Material verwendet. Der Synthesizer klingt deutlich künstlicher als ein Keyboard, entspricht in seiner Funktionalität aber schon gut dem heutigen Keyboard. Auch in der Erfindung des Trautoniums stecken schon viele Ideen, die im Keyboard wieder aufgenommen sind.

Allerdings wäre es unmöglich, diesen wuchtigen Vorläufer irgendwohin als zu seinem „ewigen Standort“ zu transportieren. Zu seiner heutigen Beliebtheit entwickelte sich das Keyboard – auch schon mit dem jetzt gebräuchlichen Namen – im Laufe der 1970er bis 1990er Jahre. Seitdem sind preisgünstige Modelle für Kinder und Hausmusikanten ebenso auf dem Markt wie umfassend ausgestattete Profimodelle zu Premiumpreisen.

Allerdings liegen selbst die Höchstpreise für ein Keyboard um ein Vielfaches unter denjenigen für ein Klavier und einen Flügel. Vor allem löst das Keyboard das Platzproblem. So können musikinteressierte Kinder auch auf kleinem Raum optimal auf dem vielseitigen Tasteninstrument üben.


Gerätetypen

Die heute verfügbare Modellvielfalt umfasst eher spielerisch ausgestattete Keyboards ebenso wie Profi-Equipment für die Bühne. Diese fünf Modellvarianten sind die am häufigsten genutzten Typen nach aktuellem Entwicklungsstand:

  • Kinderkeyboard

Vor allem spielen Farben beim Kinder Modell eine wichtige Rolle. Das Instrument besitzt höchstens 49 Tasten oder weitaus weniger (es können auch nur acht oder sechzehn sein). Die Klangsimulationen können statt anderer Instrumente auch Tiergeräusche umfassen. Teilweise sind die Tasten mit Leuchttechnik ausgestattet. Es wird dabei zum Ton ein optisches Signal gegeben und so der spielerische Wiederholungsreiz vor allem für Kleinkinder verstärkt.

Die einfachsten Spiel-Keyboards sind für Kleinkinder schon ab dem Krabbelalter geeignet, umfassender ausgestattete Grundmodelle mindestens schon ab drei Jahre. Keyboards für das Vorschul- und Schulalter sind dagegen deutlich professioneller und erlauben das Lernen und Spielen nach dem Standard für elektronische Tasteninstrumente.

  • Einsteigerkeyboard

Die Tastatur dieser Anfänger Modelle bietet 49 bis 76 Tasten (im mittleren Preissegment dieser Modellreihen 61 Tasten), von denen modellabhängig einige mit Anschlagsdynamik ausgestattet sind. Zum Zubehör gehören hier mindestens integrierte Lautsprecher und ein Ausgang für Kopfhörer. Es können Streich-, Blas- oder Tasteninstrumente simuliert werden, und einige Begleitrhythmen gibt es ebenfalls hier.

Wer schon etwas Erfahrung und gewisse Ansprüche während der Lernphase hat, achtet auf Eingänge für Sustain- oder Volumenpedale. Auch ein MIDI-Anschluss sollte vorhanden sein. Allerdings hat dieser Anschluss nur eine Weiterleitungsfunktion für MIDI Steuerbefehle (MIDI-IN, MIDI-OUT, MIDI-THRU), und enthält keine Audio-Signale.

  • Keyboard für Aufsteiger bzw. Fortgeschrittene

Ambitionierte Hobbymusiker sind irgendwann mit den Einstiegsmöglichkeiten unzufrieden. Sie können ihre Fähigkeiten mit einem Aufsteigerkeyboard bis hin zur Professionalität erweitern. Solche preisintensiven Varianten bieten bereits digitale Schnittstellen für SD-Karten und USB-Sticks. Erste Eigenkompositionen lassen sich damit bearbeiten und archivieren. Klangfarben können hinzugefügt, neue Styles eingelesen oder vorhandene MIDI-Files erweitert werden.

Auf den TFT- oder LC-Displays können Noten und Texte angezeigt werden. Als Sendeausgang für Tonsignale kann auch hier der Ausgang für den Kopfhörer benutzt werden. Weiterhin stehen Klinkenbuchsen oder Cinch-Ausgänge zur Verfügung, die an externe Soundsysteme angeschlossen werden können.

  • Profi-Keyboard

Mit Profi-Keyboards kann gespielt, gemischt, komponiert, übereinandergelegt werden und vieles mehr. Solche Keyboards enthalten Festplatten zum Speichern von Klängen, MIDI-Dateien, Begleitrhythmen und Eigenkompositionen. Modellabhängig unterstützt diese Profi-Keyboardtechnik MP3-Formate. Farbige Displays, teilweise mit Touchscreen, zeigen Noten und Texte an. Zur Ausstattung gehören hier auf jeden Fall:

  • Ein Anschluss für Kopfhörer
  • Schnittstellen für MIDI-Signale
  • Ausgänge für verschiedene externe Anschlüsse mit Mischpult-Anschluss
  • Eingang für Mikrofon mit direkter Bearbeitungsmöglichkeit am Gerät

Mit diesen Rundum-Ausstattungssets unterhalten Entertainer ganze Säle ohne weiteres Personal und bei motivierenden Klängen.

  • Roll-Up Electronic Keyboard

Kaum zu glauben, aber auf dem Markt: Roll-Up Keyboards sind beinahe so umfassend wie ein normales Einsteiger Modell ausgestattet und werden durch bloßes Aufrollen einer Tastaturmatte in Betriebsbereitschaft gesetzt. Hinsichtlich der Funktionalität sind diese ursprünglich als Kinderspielzeug entwickelten Modelle beinahe so soundstark wie stabil verarbeitete Varianten. Sie haben 61 oder 88 Taten, Begleitrhythmen, Domosongs und PC-Anschlüsse, Sustain-Pedale und Displays.

Manche Modelle müssen an ein Stromnetz angeschlossen werden, andere haben Akkus oder werden per Batterie betrieben. Roll Up Modelle sind für Einsteiger und Profis ein gutes Provisorium zum Üben unterwegs. Vor allem braucht das Keyboard im zusammengerollten Zustand nur minimal Platz, was auf Flugreisen oder beim Transport im Auto praktisch ist.

  • Umhänge-Keyboard (Keytar)

Von diesem „Mischling“ aus Gitarre und Keyboard gibt es derzeit nur wenige Neuentwicklungen. Die Idee hinter dem mobilen Profi-Modell ist die platzsparende Möglichkeit des Musizierens, beispielsweise bei einer Bühnenshow, wo die Bewegung des Musikers durch das Sitzen vor einem fest aufgebauten Keyboard eingeschränkt wäre. Der Name Keytar ist übrigens ein Hybrid aus KEYboard und GuiTAR. In der Zeit der NDW (Neue Deutsche Welle) und des Synthie-Pop war das Umhänge Keyboard besonders populär.

  • E-Piano – kein echtes Keyboard, aber in deren Modellreihen geführt

Das E-Piano, auch Digital Piano genannt, ist ähnlich einem Keyboard aufgebaut. Allerdings hat es nur Klangausgaben, die den Ton eines Klaviers oder Flügels nachahmen. Auch ist das E-Piano wie sein analoger Vorgänger fest im Klavierkasten integriert, braucht also viel mehr Platz für die Aufstellung. Es wird in der Reihe der Keyboards einzig wegen seiner elektronischen Beschaffenheit geführt und kann technisch nicht vollständig mit einem solchen verglichen werden.


Zubehör

Das Keyboard ohne Zubehör kann höchstens als Übungsinstrument auf einem Tisch dienen. Um es flexibel einzusetzen und zu einem eventuell professionellen Spiel zu finden, sind verschiedene Zubehöre nötig. Dies sind die am häufigsten verwendeten:

  • Noten und Notenständer

Keyboardnoten helfen beim Erlernen der optimalen Spieltechnik, sofern der Einsteiger im Notenlesen Übung besitzt. In mehreren Lehrbänden bauen bei den Lernheften die verschiedenen Stücke aufeinander auf. Es werden die technischen Möglichkeiten des Instruments ebenso erklärt wie die optimale Spieltechnik mit beiden Händen und mehreren Stimmen. Zur Verfügung stehen auf dem Markt für unterschiedliche Kenntnisgrade saisonbezogene Stücke oder allgemeines Liedgut aus der Volksmusik, dem Pop oder Entertainment.

Spielbar ist das Keyboard natürlich auch mit Notenheften für Klavier. Notenständer sind für ein Keyboard nicht extern nötig. Vielmehr befindet sich – wie beim Klavier – eine Haltemöglichkeit für die Keyboard Noten direkt auf dem Gehäuse, mittig angebracht hinter der Tastatur. Der Ständer aus Kunststoff wird einfach hochgeklappt und kann ein Lehrbuch aufgeklappt oder zwei Notenblätter nebeneinander aufnehmen.

  • Elektronisches Zubehör

Zu jedem Keyboard wird ein Netzteil mitgeliefert. Außerdem können Keyboards modellabhängig um Festplatten, Arbeitsspeicher, Software, USB-Sticks, SD-Karten und andere Komponenten ergänzt sowie damit erweitert werden. Vor allem zu Profikeyboards steht ein breites Sortiment von Hardware zu diesem Zweck zur Verfügung. Erweiterungen sind allerdings preisintensiv – teilweise pro Zubehör um ein Mehrfaches vom Preis eines Einsteigerkeyboards.

  • Aufstell-, Sitz- und Stehhilfen

Zum Zubehör der Stehhilfen beim Keyboard gehöre:

  • Untergestelle für Pianos
  • Keyboard- und Klavierbänke zum Aufstellen des Instruments
  • Hocker zum Sitzen und
  • Hocker für ein bequemes Aufsitzen in ansonsten stehender Haltung für den Spieler

Vor allem die Keyboardbänke sind ein unverzichtbares Zubehör, um das Instrument mobil zu transportieren und während der Auftritte zu platzieren. Die Sitzhilfen und Stehhocker dienen der Ausdauer des Spielers bei längeren Stücken oder gar abendfüllenden Konzerten.

  • Schutzhüllen

Mit einer Staubschutzhülle bleiben die Tasten und elektronischen Komponenten von Keyboards auch außerhalb der Spielzeiten gut geschützt. Zum Transport stehen Keyboardtaschen zur Verfügung, teilweise in gefütterter Ausführung, mit Tragegriff und Schultergurten sowie Außentaschen für Noten und kleines Zubehör. Cases sind hartschalige Transporttaschen in Kofferform. Hier muss beim Kauf darauf geachtet werden, dass das vorhandene Keyboard darin nicht zu locker liegt und nach Höhe, Länge und Breite bequem untergebracht werden kann.

  • Pedale

Mit Fußpedalen kann der Klang eines Spiels verändert werden. Hier stehen Volumenpedale, MIDI-Pedale, Fußtaster, Expressions- und Sustainpedale zur Verfügung. Sie sind allerdings Zubehör, welches sich Einsteiger erst ab einem gewissen Kenntnisstand nachkaufen, da vorher deren Auswirkungen auf Klang und Spielausdruck nicht sinnvoll einsetzbar ist.


keyboard vergleich Auswahlkriterien für das individuell beste Keyboard

Viele Erwachsene erfüllen sich mit dem Kauf eines Keyboards den Kinderwunsch, Klavier spielen zu lernen. Aber nicht jeder Erwachsene hat die gleichen Erwartungen an seine Lernfortschritte und die Leistung des Instruments. Deshalb ist es sinnvoll, einige Kriterien vorab festzulegen. Diese helfen dabei, sowohl preislich als auch technisch das individuell beste Keyboard zu finden.

  • Das optimale Einstiegsalter

Sobald Kinder Klänge unterscheiden können und ihre Finger motorisch die nötige Beweglichkeit besitzen, kann mit dem Erlernen des Keyboardspiels begonnen werden. Notenkenntnisse sind jetzt noch keine Voraussetzung. Kinder Keyboards wecken häufig die Begeisterung für Tasten und Klangunterschiede, und einfache Einsteigermodelle können diese Motivation in echtes Lerninteresse umwandeln.

Ab etwa vier Jahren (bei sehr guter motorischer Entwicklung schon ab dem dritten Lebensjahr) ist jedes einfache Keyboard schon zum Üben geeignet. Nach oben gibt es keine Grenze für das Einstiegsalter. Erwachsene mit Notenkenntnis, selbst Senioren mit musikalischem Interesse erlernen die Tastaturabläufe schnell und erzielen bei regelmäßiger Übung erfreuliche Erfolge.

  • Keyboard spielen mit oder ohne Musiklehrer

Zum Keyboard spielen ist kein Musiklehrer erforderlich, falls

– ein musikalisches Gehör vorhanden ist,
– die Noten beherrscht werden und
– der Keyboard Schüler Talent sowie Ausdauer besitzt.

Weniger geduldige oder musikalisch völlig unerfahrene Einsteiger können bei einem Musiklehrer die ersten Schritte und viele Ticks und Tipps im Umgang mit Tasten, Sounds und Rhythmen erlernen. Dieser begleitete Unterricht bietet gegenüber dem autodidaktischen Erlernen den Vorteil, dass der Schüler von der Erfahrung des Lehrers deutlich schneller profitiert als bei eigenen Experimenten.

  • Unverzichtbares Zubehör für Einsteiger und Profis

Unverzichtbares Zubehör zu jedem Keyboard sind die

– Ständer, Untergestelle und Sitz- oder Stehhilfen,
– Notenhefte oder Lehrbücher für Klavier / Keyboard sowie
– Fußpedale und Netzteil.

Erweiterungen sind darüber hinaus erst ab einem gewissen Kenntnisstand nötig und nur, falls professionelle Lernfortschritte oder gar Auftritte geplant sind.

  • Optionales Zubehör für Fortgeschrittene

Software zum Bearbeiten eigener Kompositionen, zum Mischen, Verstärken und Abspielen ist teuer, für Profis allerdings unverzichtbares Equipment für gute Auftritte und ein immer besseres Repertoire. Hilfreich und weniger kostenintensiv sind schon USB-Sticks und SD-Karten. Mit ihrer Hilfe können auch Hobbymusiker in den eigenen vier Wänden immer neue Klangerlebnisse ausprobieren und erfolgreiche Verbesserungen zum späteren Abhören oder für private Auftritte vor Familie und Freunden archivieren.

  • Modellwahl an den vorhandenen Platz anpassen

Die Kaufentscheidung fällt oft wegen des chronischen Platzmangels in Wohnungen oder kleinen Einfamilienhäusern. Ein Klavier ist äußerst schwer und sehr platzintensiv. Es steht oft über Generationen hinweg am gleichen Fleck. Wo es diesen Fleck eben nicht gibt, kann mit dem deutlich leichteren, mobilen Keyboard auf einem stabilen Untergestell doch das Tasteninstrument in die Wohnung einziehen.

Feste Untergestelle brauchen etwas mehr Platz als Klappgestelle. Wo selbst hierfür keine Aufstellfläche vorhanden ist, kann zumindest mit einem Roll Up Modell geübt werden, und zwar an jedem beliebigen Ort, an dem es einen Netzanschluss und eine einigermaßen wohlklingende Raumakustik gibt. Vor dem Kauf sollte der am häufigsten genutzte Aufstellort ausgemessen und die Größe des Keyboards daran angepasst werden.

Besser wird für den Anfang etwas schmaler geplant (z. B. mit 41 statt 88 Tasten), damit auch für den Spieler noch genügend Platz vor dem Keybord für eine angenehme Spielposition bleibt.

  • Raumbedingungen für guten Klang

Räume mit Holzböden und möglichst nicht zu dichter Möblierung sind ideal für einen guten Klang des Keyboards. Offene Räume mit Fliesen oder Teppichböden schlucken vieles von der Akustik, sind aber zum Üben ebenfalls ausreichend. Gar nicht geeignet sind Abstellräume, Heizungskeller oder andere mit Abstellgut und technischer Einrichtung überfrachtete Not-Aufstellorte. Lässt sich die ideale Raumbedingung vor dem Kauf nicht finden, beraten auch Musikhäuser oder der Online-Support vieler Internetanbieter zu Alternativen.


Marktführer und Preisklassen

Die Marktführer bei Musikinstrumenten entwickeln auch Keyboards für verschiedene Ansprüche, vom Einsteigerinstrument bis hin zu Profi-Equipment. Entsprechend der Ausstattung und Verarbeitung sowie der Erweiterungsmöglichkeiten ergibt sich dabei eine Preisspanne zwischen 30 und weit über 1.000 Euro.

  • Yamaha

Yamaha bietet als Hersteller und Marke Streich- und Blasinstrumente, Gitarren und Tasteninstrumente vom Klavier bis zum Keyboard. Bei Tasteninstrumenten gehören zum Sortiment auch Hardware und Software für Profiansprüche, mit denen die Bühneneignung der besten Modelle noch kräftig verbessert werden kann. Während das einfachste Yamaha-Keyboard schon für 150 Euro zu finden ist, kosten Stage-Keyboards der Marke 1.000 Euro aufwärts – natürlich als Keyboardset mit allem Bühnenzubhör inklusive.

  • Casio

Casio als Hersteller aller möglichen Elektronik führt speziell bei elektronischen Musikinstrumenten Keyboards für Einsteiger bi shin zu Profiinstrumenten mit 88 Tasten und umfassendem Bühnenequipment. Bestseller sind Mini-Keyboards und Leuchttasten Keyboards, die vor allem von Einsteigern gern verwendet werden. Darüber hinaus gehören auch Oriental Keyboards, Standard Keyboards, High-Grade Keyboards und Arranger Keyboards zum aktuellen Casio-Sortiment bei Musikinstrumenten. Mini-Keyboards sind online schon ab 50 Euro zu finden, Profimodelle für durchaus 500 Euro und mehr.

  • Korg

Korg produziert Musikinstrumente seit 1963. Zwar entstehen hier auch klassische, rein manuell zu bedienende Instrumente, verstärkt aber elektronische Modelle sowie Zubehör, darunter ein eigenes Sortiment von Keyboards für verschiedene Ansprüche. Die Casio Entertainer Keyboards sind von vornherein für Bühnenansprüche ausgestattet, ebenso die Worstations, die um ein eigentlich normales Modell herum aufgerüstet sind. Besonders extrem ist die Preisspanne für Casio Keyboards: Sie reicht von 50 Euro für ein 25 Tasten MIDI Keyboard bis hin zu 2.000 Euro aufwärts für Stage Keyboards.

  • Kawai

Flügel und Klaviere von Kawai finden Gehör in großen Konzertsälen und auf berühmten Orchesterböden von Weltniveau. Zur Produktpalette gehören darüber hinaus Digitalpianos, welche die klassisch gefertigten und gespielten Tasteninstrumente elektronisch verbessern. Als Keyboards werden Stage Pianos und Portable Pianos geführt, deren Preisspanne von 700 Euro für vergleichsweise einfache Ausführungen bis zu etwa 1.500 Euro für Profi Keyboards mit elektronischer Vollausstattung auf Bühnen- und Konzertniveau reicht.


Fazit

Keyboards sind leicht erlernbar und bei ausreichend Talent sowie Übung gut für spätere Profiauftritte geeignet. So breit wie das Spektrum der Spielmöglichkeiten ist auch die Preisspanne zwischen Einsteigermodellen und Stage Ausführungen mit professionellem Bühnen- und Studio-Equipment.